Google verknüpft sich mit sich selbst
Am 1. März treten die neuen Datenschutzbestimmungen von Google in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt wird der Suchmaschinengigant die gespeicherten Daten der Nutzer seiner einzelnen Dienste miteinander verknüpfen. Wer also Profile bei Youtube, Google+ und Gmail hat, verfügt ab morgen gezwungenermassen über eine Art Google-Superprofil.
Von Stephan Knepper
Dass Google Daten sammelt ist kein Geheimnis. Mit der Verknüpfung der einzelnen Dienste kann das Unternehmen aber erstmals die bereits gesammelten und die zukünftig erhobenen Userdaten auf alle seine Dienste übertragen. Google verspricht dadurch die personalisierte Suche noch genauer auf die Bedürfnisse der Nutzer abstimmen zu können und sie so zu verbessern. Das geht natürlich auch Hand in Hand mit der Werbung, die Google personalisiert anzeigt. Welche Auswirkungen genau die Bündelung haben wird lässt sich nur vermuten, da die neuen Bestimmungen von Google sehr schwammig formuliert sind.

Facebook hat die im September angekündigte „Timeline“ kurz vor Weihnachten für alle Nutzer freigeschaltet. Ausserdem gibt es Neuigkeiten bezüglich Datenschutz und neuen Einnahmequellen. Grund genug also sich ein bisschen mit dem Thema Facebook zu beschäftigen.